Zum Kotzen.
Es ist doch so lächerlich, gewisse Zeilen zu lesen, bei denen die Wahrheit ein wenig verdreht wurde, nur um besser dazustehen. Oder Seiten mit Inhalten zu lesen, die sich fast Eins zu Eins mit einer anderen, oder gar der eigenen abgleichen. Weiters ist es lächerlich, jemandem im Vertrauen Dinge zu erzählen, auch noch gesagt zu bekommen, es würde unter uns bleiben, und im Handumdrehen wird es an dritte Personen weitergeleitet. Ich hätte mir nie gedacht, dass man so viel Respekt vor einigen Personen auf einmal verlieren kann.
Person I.
Ich wusste nicht was in mich gefahren ist, ich wusste nicht, was mich dazu veranlasste dir zu vertrauen, mich gar mit dir abzugeben. Nachdem ich nun diese ach so weisen Worte von dir lesen durfte, weiß ich, dass ich mit meinen Entscheidungen absolut richtig lag. Du drehst dir alle Dinge so hin, wie du sie haben willst und um gut dazustehen. Du willst mich zu dem machen, was du bist, mich verdrehen und verändern. Mit mir nicht! Als wärst du der Retter der Generation und der Hüter aller guten Dinge, wobei du selbst doch in keinem Sinne besser bist. Du glaubst es würde deine ganze Glaubwürdigkeit bestärken, weil du dich doch so abstinent gewissen Dingen des Lebens gegenüber verhältst. Das ist doch wirklich mehr als lächerlich. Du bist genau wie jeder verdammte andere. Wenn du doch so perfekt bist, warum hast du es dann noch nie geschafft, eine Frau für dich zu behalten? Worte können vieles, die Taten aber zeigen erst, wie viel Ernsthaftigkeit man den Worten schenken darf. Als ich dich noch nicht so gut kannte, glaubte ich dir jedes Wort. Ich dachte, du seist derjenige, der du vorgibst zu sein, doch im Grunde bist du nur ein weiterer Heuchler auf Erden.
Person II.
Ich hab von Anfang an nicht verstanden, was sie an dir fand. Dann lernten wir uns besser kennen und ich akzeptierte dich an ihrer Seite, wir freundeten uns an. Und dann kam diese tolle Aktion von dir. Das war das erste Mal, wo ich mir an den Kopf fasste und deine Authentizität in Frage stellte. Du beruhigtest dich wieder. Dann fing das wieder von vorne an. Du weißt selbst nicht, was du willst, änderst deine Einstellung wie der Wind seine Richtung wechselt. Jammerst nur vor dich hin. Und dann, glaubst du, mir helfen zu wollen, mit mir reden zu wollen, obwohl du selbst es doch viel nötiger hättest, wenn wir uns ehrlich sind. Du sagst, es geschehe alles im Vertrauen, meine Worte würden unter uns bleiben. Einen Scheiß blieben sie unter uns! Und damit bist du mir ein weiteres Mal in den Rücken gefallen.
<Tod den Verrätern.>
<Amen.>
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