"Wer Liebe sucht, findet sie nicht,
sie überfällt uns,
wenn wir sie am wenigsten erwarten."
<George Sand>
Ich hab dir so viel zu sagen, so viel zu zeigen, so vieles, wovor ich Angst habe. Es bricht mir selbst das Herz, immer Herzen zu brechen. Ich will nicht, dass ich dir dasselbe antue. Du sagtest ich sei nicht perfekt, aber ziemlich nah dran, aber das, was mir von Perfektion fehlt, ist wohl die Beziehungsfähigkeit. Ich habe Angst wieder Fehler zu machen, wieder alles zu übereilen, und das will ich nicht mehr, nicht bei dir. Ich weiß nicht wie die Zukunft für uns aussieht, ich weiß nicht einmal, ob es eine Zukunft für uns gibt. Ich weiß viel zu wenig, und das, obwohl ich doch so viel weiß. Mir ist mittlerweile schon klar, dass du anders bist. Dass du ehrlich bist. Und das tut mir gut. In unseren letzten Gesprächen hast du mir die Augen geöffnet. Du zwingst mir nicht deine Meinung auf, du verstehst mich, und ich verstehe dich. Wir scheinen eine ziemlich ähnliche Denkweise zu haben, uns ziemlich gleich zu sein. Es scheint wirklich, als sei es dieses Mal richtig. Geduld ist eine Tugend, die ich nicht unbedingt besitze, wie du weißt. Aber ich werde an dieser Tugend arbeiten. Ehrlich gesagt, habe ich gar nicht nach so jemanden wie dir gesucht, ich wollte eine Zeit alleine sein, um zu mir selbst zu finden, um mich in Büchern zu vergraben und über mich zu lernen. Doch dann kamst du. Es war nicht meine Absicht, dich so weit an mein Herz zu lassen, und ich hoffe, es war die richtige Entscheidung, wobei ich kaum daran zweifle. Du hast mir in den wenigen Tagen bereits so viel gelernt, so viel offenbart. Und ich bin froh, jemanden wie dich kennengelernt zu haben. Du tust mir gut.
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